Die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH bildet in Redaktion, Tochterunternehmen und Verwaltung in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern aus. Ob Redaktionsvolontär, Vertriebstrainee oder Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste - sie alle verbindet der umfangreiche Einblick in die moderne Welt der Medien sowie die enge Zusammenarbeit mit den Kunden und Gesellschaftern der Agentur.

Erfahrungsberichte

 

Fotovolontär Sven Hoppe
in einer Schar von Kollegen auf der Berlinale.

„Wichtig ist, dass Du die Stars dazu bekommst, genau in Deine Kamera zu gucken, etwa durch Winken oder Rufen. Manchmal braucht man aber auch einfach etwas Glück.“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wen hast Du auf der Berlinale vor die Linse bekommen?

Während der Berlinale laufen unzählige Stars & Sternchen über den roten Teppich. Eine komplette Liste würde den Rahmen sprengen. Highlights waren: Matt Damon, Mélanie Laurent, Christopher Lee, Jack Huston, Amanda Seyfried und Anne Hathaway.

Wie hast Du Dich in der Fotografen-Meute durchgesetzt?

Bei der Berlinale geht es unter den Fotografen relativ gesittet zu - jeder hat seinen festen Platz, wodurch das große Chaos ausbleibt. Wichtig ist, dass Du die Stars dazu bekommst, genau in Deine Kamera zu gucken, etwa durch Winken oder Rufen. Manchmal braucht man aber auch einfach etwas Glück.

 

Sven Hoppe

 

Wortvolontärin Miriam Schmidt
auf dem Petersplatz in Rom: Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. sammelt sie  Stimmen von Pilgern.

 „Papst-Rücktritt, Konklave, Parlamentswahl und Regierungskrise in Italien - es gab jeden Tag etwas Neues zu erleben und berichten.

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie lief Deine Sonderstation in Rom?

Die zwei Monate waren eine tolle Zeit mit vielen besonderen Erlebnissen, die ich sicherlich so schnell nicht noch einmal erleben werde. Papst-Rücktritt, Konklave, Parlamentswahl und Regierungskrise in Italien - es gab jeden Tag etwas Neues zu erleben und berichten. Dabei mittendrin zu sein, war wirklich super. Außerdem konnte ich durch die Berichterstattung natürlich auch eine Menge lernen.

Hast Du den Papst gesehen?

Ja, allerdings nur aus der Ferne. Bei Generalaudienzen, Franziskus' Amtseinführung und Benedikts letzter Messe habe ich sowohl den neuen als auch den alten Papst beobachten können.

 

Victoria Wiesendorf, Trainee im dpa-Vertrieb,
bespricht mit ihren Marketingkollegen in Hamburg eine neue Produktkampagne.

„Den wirtschaftlichen Interessen der Agentur und den individuellen Ansprüchen des Kunden gerecht zu werden erfordert Verhandlungsgeschick und Kompetenz.

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie bist Du auf dpa als Ausbildungsstätte gekommen?

Während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Leuphana-Universität in Lüneburg habe ich bereits als studentische Mitarbeiterin bei dpa gearbeitet. Ursprünglich wollte ich nach dem Bachelorabschluss sofort den Masterstudiengang beginnen; ich entschied mich dann aber zunächst für dieses spannende und neuartige Ausbildungsangebot. Die Chance, die tägliche Arbeit einer Nachrichtenagentur zu erleben, reizte mich.

Welche Stationen sind vorgesehen, wie lange dauert die Ausbildung?

Das Traineeprogramm ist auf ein Jahr ausgelegt. Grundsätzlich bin ich der Marketingabteilung in Hamburg zugewiesen. Ich hospitiere aber auch im Vertriebsservice, Vertrieb Nord Business, Vertrieb Mitte/West Medien, Vertrieb Ausland, Controlling, in der Pressestelle und der Redaktion. Ziel ist ein umfassender Einblick in alle dpa-Bereiche.

Wie ist der Umgang mit den Kunden der dpa?

Hinter jedem Kundengespräch verbirgt sich viel mehr, als man zu Beginn vermutet. Den wirtschaftlichen Interessen der Agentur und den individuellen Ansprüchen des Kunden gerecht zu werden erfordert  Verhandlungsgeschick, Berufserfahrung und Kompetenz der Vertriebsmitarbeiter. Vor diesem Hintergrund macht es sehr viel Spaß, auch die Vorarbeit der Kundengespräche mitzuerleben und mitgestalten zu können. Beginnend mit einer Kampagne über die Erstellung einer Produktinformation bis zur Kalkulation des Preises.

Was gefällt Dir an dpa und dem Mediengeschäft besonders?

Das Mediengeschäft zeichnet sich vor allem durch seine Aktualität und Schnelligkeit aus. Neben der Produktvielfalt der dpa hat mich besonders ihr weltumspannendes Netz von Redakteuren, Fotografen, Korrespondenten und freien Mitarbeitern beeindruckt.

 

Wortvolontär Stephan Scheuer
verfolgt im Bundestag die Vereidigung von Johanna Wanka als Bundesbildungsministerin.

 „Keine Information ist unabhängig. Es hilft immer, sich zu fragen: Von wem kommt die Information, und wem nützt oder schadet sie?“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Welche Eindrücke bleiben Dir aus Deinem Volontariat in Erinnerung?

Mich hat sehr beeindruckt, wie im Newsroom bei Großereignissen innerhalb von Minuten alle an einem Strang ziehen und mit den Kollegen vor Ort ein mächtiges Programm stemmen - egal ob bei plötzlichen Anlässen (Papst-Rücktritt, Meteorit über Russland) oder von langer Hand geplant (Machtwechsel in China, Olympische Spiele). Das hilft auch nach dem Volontariat bei der Arbeit als Reporter für dpa in Peking.

Was nimmst Du aus den zwei Ausbildungsjahren mit?

Keine Information ist unabhängig. Es hilft immer, sich zu fragen: Von wem kommt die Information, und wem nützt oder schadet sie?

 

Audio-/Videovolontärin Kristina Wienand
in einem Aufnahmeraum im Berliner dpa-Newsroom.

„Wir müssen schnell und verständlich informieren, nah am Hörer und Geschehen sein und lebendig berichten.“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie ist es, sich selbst im Radio zu hören?

Überhaupt nicht schlimm! Vor allem, weil ich meine Stimme schon einige Jahre vor meinem dpa-Volo im Lokalradio gehört habe und mich daran gewöhnen konnte. Komisch ist es, wenn Familie und Freunde mich im Radio hören. Sie sagen regelmäßig, dass sie mich am Anfang des Nachrichtenstücks gar nicht erkennen. Immer erst, wenn mein Name gesagt wird.

Was sind die größten Herausforderungen bei Radiointerviews?

Wir müssen schnell und verständlich informieren, nah am Hörer und Geschehen sein und lebendig berichten. Da ist es ungünstig, wenn der Interviewpartner gar nichts sagt oder nur knapp mit Ja oder Nein antwortet. Problematisch können bei Interviews auch sehr laute Hintergrundgeräusche sein, so dass man den Gesprächspartner nicht mehr verstehen kann.

 

Steffen Peter, Auszubildender bei der Picture Alliance,
sortiert im Bildarchiv in Frankfurt alte Negativstreifen für die Digitalisierung.

„Das digitale Zeitalter hat die Bildbranche sehr verändert. In unserem Archiv finden sich unzählige alte Schätze...“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie bist Du auf die dpa-Tochter Picture Alliance als Ausbildungsstätte gekommen?

Eher durch Zufall. Nach der Schulzeit wollte ich zunächst eine Ausbildung absolvieren, bevor ich ein Studium antrete. Durch Recherchen und Berufsberatung bin ich auf den Ausbildungsberuf des „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste“ gestoßen. Ich interessiere mich sehr für Medien allgemein und für Bildbearbeitung und Grafikdesign. Im Internet stieß ich dann auf das Stellenangebot der Picture Alliance und so führte eines zum anderen.

Was hast Du Neues über den Beruf des „FaMis“ in einer Bildagentur gelernt?

Das digitale Zeitalter hat die Bildbranche sehr verändert. In unserem Archiv finden sich unzählige alte Schätze, und ich habe gelernt, wie vor der Einführung von Datenbanken und Digitalisierung Bilder archiviert wurden und in welcher Form diese vorlagen. Faszinierend finde ich auch die unglaubliche Vielfalt an Bildmaterial, ob analog oder digital, und die Vernetzung der Picture Alliance mit Partneragenturen und Fotografen aus aller Welt.

Gibt es ein Lieblingsmotiv, das Du bearbeitet oder recherchiert hast?

Ein bestimmtes Motiv kann ich spontan nicht nennen. Für mich macht die erwähnte Vielfalt an Themen, mit denen ich täglich arbeite, den Reiz aus. Unsere Kunden haben die unterschiedlichsten Bildwünsche, wodurch meine Arbeit sehr abwechslungsreich ist.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines „FaMis“?

Das Interesse an Medien und an den neuen Medien im Besonderen, eine ausreichende Allgemeinbildung und natürlich Sorgfalt bei Recherchen und der Bearbeitung von Bildmaterial. Darüber hinaus sollte eine gewisse Kommunikationsfähigkeit nicht fehlen, da man häufig Kontakt zu Kunden hat.

 

Wortvolontär Sebastian Kunigkeit
unterwegs zu einen Termin in Berlin.

„In der baustellengeplagten Hauptstadt ist das Rad oft das schnellste Fortbewegungsmittel.“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie wichtig ist für einen Reporter das Fahrrad in Berlin?

In der baustellengeplagten Hauptstadt ist das Rad oft das schnellste Fortbewegungsmittel. Besonders praktisch war das beim Staatsbesuch von Albert und Charlène von Monaco im Juli 2012. Morgens empfing Bundespräsident Gauck die beiden im Schloss Bellevue. Die Infos für Meldung und Überblick gab ich per Handy durch - dank meines Fahrrads war ich kurz darauf schon wieder in der Redaktion und konnte die weitere Berichterstattung von dort machen.

Bei welcher Station hat Dir das schnelle "Einsatzfahrzeug" Rad besonders gute Dienste geleistet?

Vor allem bei unseren Fotografen. Erst Porträtaufnahmen eines Wissenschaftlers, dann der Besuch des Regierenden Bürgermeisters in der Mauer-Gedenkstätte, auf dem Rückweg in die Berliner dpa-Zentrale noch schnell ein Stopp bei einer Demo für "Pussy Riot" - ohne Rad wäre das kaum drin gewesen.

 

Wortvolontär Benno Schwinghammer
besucht für eine Reportage eine Münchner Kita.

„Kinder machen es dem Interviewer leicht, weil sie meistens ungehemmt drauflos quatschen. Politiker sind da schon eher solche Phrasendrescher wie Fußballer:

Details
Zum Erfahrungsbericht

Ein Lübecker in München - wie ist es in Bayern?

Schwierig - aber machbar! Dem "Grüß Gott" verweigere ich mich immer noch, beim "Servus" macht sich der bayerische Einfluss schon manchmal bemerkbar. "Moin" ist mir aber immer noch am liebsten.

Wer ist schwieriger zu interviewen: Kinder in der Kita oder Politiker?

Kinder machen es dem Interviewer leicht, weil sie meistens ungehemmt drauflos quatschen. Politiker sind da schon eher solche Phrasendrescher wie Fußballer: "Wir sind auf einem guten Weg" oder "Wir schauen nur auf uns" - so groß ist der Unterschied nicht.

 

Fotovolontär Jan-Philipp Strobel
diskutiert während des Volo-Aufbaukurses eine Bildreportage mit Fotografieprofessor Rolf Nobel.

„Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, eine Foto-Reportage von Anfang bis zum Ende zu erzählen und die Handlung aus verschiedenem Blickwinkeln zu zeigen.“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Wie war die Arbeit mit Rolf Nobel?

Im Seminar ging es darum, Reportagen zu fotografieren - eine Geschichte in Bildern zu erzählen. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, eine Foto-Reportage von Anfang bis zum Ende zu erzählen und die Handlung aus verschiedenem Blickwinkeln zu zeigen.

Was hat Dir der Volo-Aufbaukurs für Deine tägliche Arbeit gebracht?

Gut gefallen hat mir der Porträt-Workshop mit dpa-Fotograf Rolf Vennenbernd. Dort habe ich gelernt, dass ein schnelles, aber sauberes Porträt auf Terminen fast immer "geht". Der Workshop mit dem Kollegen Arno Burgi hat mir gezeigt, wie man gute Motive auch ohne konkreten Termin findet.

Patrick Neumann, Ausbildungsredakteur / Arne Meyer, Redakteur in der Chefredaktion   Patrick Neumann, Ausbildungsredakteur / Arne Meyer, Redakteur in der Chefredaktion

„Das erste Jahr arbeiten die Volontäre in einem unserer sieben Landesbüros. Im zweiten Ausbildungsjahr durchlaufen die jungen Kollegen alle Ressorts in der Berliner Zentralredaktion, mit Zwischenstation in Brüssel.“

Details
Zum Erfahrungsbericht

Was tut dpa für den journalistischen Nachwuchs?

Die dpa stellt jährlich über alle Mediengattungen hinweg bis zu 20 Volontäre ein. Außerdem geben wir das ganze Jahr über Dutzenden Hospitanten in unseren Büros Einblicke in die Arbeit einer Nachrichtenagentur. Mit unserem Nachwuchspreis dpa news talent zeichnen wir darüber hinaus seit 2012 journalistische Talente in Deutschland für herausragende multimediale und kreative Arbeiten aus.

Wie ist das dpa-Volontariat aufgebaut?

Die journalistische Ausbildung ist in zwei Blöcke aufgeteilt. Das erste Jahr arbeiten die Volontäre in einem unserer sieben Landesbüros in Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt, Stuttgart oder München. Im zweiten Ausbildungsjahr durchlaufen die jungen Kollegen alle Ressorts in der Berliner Zentralredaktion, mit Zwischenstation in Brüssel. Ergänzt wird die Ausbildung durch innerbetriebliche Multimedia-Seminare mit internen und externen Referenten.

Journalistenpreis

Erfahren Sie mehr zu unserem Nachwuchsjournalistenpreis dpa news talent.

dpa news talent

Wettbewerb für Grafiker

Der dpa-infografik award ist DIE Auszeichnung für herausragende Infografiken im deutschsprachigen Raum.

Erfahren Sie mehr