Es ist der 9. Oktober 1989. 70 000 Menschen gehen im Anschluss an die kirchlichen Friedensgebete zur Montagsdemonstration auf die Straße. Den Demonstranten steht die bewaffnete Staatsmacht gegenüber. Sechs Leipziger verfassen in eigener großer Not und getragen von ihrer Angst vor der Eskalation den Aufruf zum Dialog. 20 Jahre später erinnern sich die Protagonisten. Diesmal: Kurt Masur.