Wir suchen die Besten: dpa startet zum fünften Mal den Nachwuchswettbewerb news talent

Zum fünften Mal startet jetzt der Wettbewerb dpa news talent. Bei #newstalent16 können sich alle nicht festangestellten Journalisten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren mit außergewöhnlichen, innovativen Projekten bewerben. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld – und etwas, das die Nachwuchsjournalisten noch weiter nach vorn bringen soll.

„Journalist ist immer noch ein Traumberuf und wir suchen die jungen Frauen und Männer, die sich mit Ideen, mit Mut und mit ausgezeichneter Recherche abheben“, sagte dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. „Der Beruf des Journalisten wird nicht einfacher werden. Was wir weiter brauchen, sind Engagement und Innovation. Ein Blick auf unsere eigenen Volontäre zeigt, dass die künftige Generation der Journalisten genau das hat. Mit unserem Wettbewerb wollen wir die Branche auf die Talente aufmerksam machen.“

Was wird gesucht?

Gefragt sind gut recherchierte Texte, außergewöhnliche Fotos, beeindruckende Videos, lebendige Audiobeiträge und auch überraschende Grafiken – oder natürlich multimediale Projekte. Journalismus per Twitter oder anderen sozialen Netzwerken und auch datenjournalistische Vorhaben können, ja sollen dabei sein. Inhaltlich gibt es praktisch keine Grenzen.

Die Jury / Einsendeschluss

Die dpa beteiligt auch ihren eigenen Nachwuchs. Die Volontäre der Agentur sichten alle Beiträge und machen eine Vorauswahl für die Jury. Einsendeschluss ist der 30. Juni, vergeben werden die Preise im Rahmen der Jugendmedientage im November in Dresden.

Die Preise

Und das sind die Preise: Die Erstplatzierten bekommen eine vierwöchige Hospitanz in einem dpa-Auslandsbüro ihrer Wahl, Unterkunft, Reisekosten und 1000 Euro Preisgeld. Bei den Zweiten sind es 500 Euro sowie Reisekosten und Unterkunft für eine vierwöchige Hospitanz im Inland – natürlich auch an einem Standort der Wahl.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bitte bewerben Sie sich mit dem nebenstehenden Bewerbungsformular und schicken es mit Ihrem Beitrag per E-Mail oder Post an

Susanne Goldstein

Markgrafenstraße 20
10969 Berlin

E-Mail: newstalent[at]dpa.com

dpa news talent 2015 dpa news talent 2015

Für seinen berührenden Text über einen Mann, der sich bewusst selbst verstümmelt hat, hat der 28-jährige Journalist Björn Stephan aus Berlin den ersten Preis im Nachwuchswettbewerb dpa news talent 2015 erhalten. Jeweils zweite Preise gingen an Tamina-Florentine Zuch (25) aus Hannover für eine Fotoreportage über das Bahnreisen in Indien sowie an Robert Rack (23) aus Köln für ein Multimedia-Feature über die Kultur der Mariachi-Musikkapellen in Mexiko. Ausgezeichnet wurden die Nachwuchsjournalisten von der Nachrichtenagentur dpa zum Auftakt der Jugendmedientage 2015 in Bonn.

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„Die dpa-news-talent-Jury konnte sich auch in diesem Jahr davon überzeugen, dass immer noch viele Talente den Weg in den professionellen Journalismus suchen“, erklärte Sven Gösmann, Chefredakteur der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH. „Dass unter den nun preisgekrönten Arbeiten eine Textreportage, eine Fotoreportage sowie eine Arbeit für ein Onlinemedium zu finden sind, beweist zugleich die breite Palette der Darstellungsformen, mit denen die nächste Generation herausragender Journalistinnen und Journalisten arbeitet. Wir freuen uns sehr, die Medien in Deutschland auf die drei dpa news talents 2015 aufmerksam zu machen.“

Der in Schkeuditz (Sachsen) geborene freie Journalist Björn Stephan hat seine Reportage „Der Stumpf“ im Oktober 2014 im „SZ-Magazin“ der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlicht. Sie beschreibt einen Mann, der an Body Integrity Identity Disorder (BIID) erkrankt ist und sich einen Teil seines rechten Beines so stark verletzt hat, dass er amputiert werden musste. Der Leser erfahre durch die Dramaturgie der Reportage ein emotionsgeladenes Kopfkino, das auch ohne Fotos der Hauptperson mühelos funktioniere, lobte die Jury Stephans Arbeit.

Tamina-Florentine Zuch studiert Fotojournalismus & Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover. Ihre in Zügen in Indien aufgenommenen Fotos hat sie unter anderem im Juni 2015 im Magazin „stern“ veröffentlicht. Die Hochglanzbilder seien nicht nur fotografisch sehr schön aufgebaut, sondern erzählten auch jeweils kleine Geschichten über Indien und die Menschen, die dort leben, befanden die Juroren. Die große Farbenpracht des Subkontinents werde durch die Aufnahmen ebenfalls eindrucksvoll transportiert. Zu finden sind die Bilder auch auf dem Blog der Preisträgerin.

Robert Rack hat sein Feature „Mythos Mariachi – Symbol mexikanischer Kultur“ multimedial angelegt und auf einer Webseite des Westdeutschen Rundfunks veröffentlicht. Die Arbeit stellt in Fotos, Texten, Videos, O-Tönen und Musik das ebenso schöne wie harte Leben der Mariachi-Musiker vor. Das aufwendige, vielschichtig angelegte Projekt ermögliche tiefe Einblicke in eine Kultur und Gesellschaft, die den meisten Menschen in Mitteleuropa fremd ist und komme dabei ohne Pathos aus, lautete das Urteil der Jury.

Um die Auszeichnung dpa news talent 2015 hatten sich Journalistinnen und Journalisten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren bewerben können. Der erste Preisträger erhielt ein Auslandsstipendium mit einem Preisgeld von 1000 Euro und einer Hospitanz in einem dpa-Korrespondentenbüro inklusive Unterkunft und Reisekosten. Die zweiten Preise waren mit dpa-Stipendien im Inland inklusive Unterkunft, Reisekosten und 500 Euro Preisgeld dotiert.

Die Jury bildeten in diesem Jahr Karen Schmied (Programmchefin Radio Fritz, Rundfunk Berlin-Brandenburg), Prof. Rolf Nobel (Lehrstuhl für Fotojournalismus, Hochschule Hannover), Jochen Wegner (Chefredakteur „Zeit Online“), dpa-Chefredakteur Sven Gösmann und Julia Kilian als Vertreterin der dpa-Volontäre. Diese hatten im Sommer alle Einsendungen für den dpa-news-talent-Wettbewerb gesichtet und eine Vorauswahl für die Schlussjury getroffen. Vergeben wurde die Auszeichnung 2015 bereits zum vierten Mal.

dpa news talent 2014 dpa news talent 2014

Ein Geschichtsprojekt auf Twitter, eine multimediale Arbeit mit Videoschwerpunkt und eine klassische Textreportage: Für diese Veröffentlichungen gibt es den Nachwuchspreis dpa news talent 2014. Die von der Nachrichtenagentur dpa vergebene Auszeichnung geht an insgesamt vier Journalistinnen und Journalisten im Alter unter 28 Jahren. Jeweils erste Preise verlieh die Jury an Fritz Schumann (26) aus Berlin für das Multimediaprojekt „Im Tal der Puppen“ sowie gemeinsam an Charlotte Jahnz (25) aus Bonn und Christian Gieseke (25) aus Jena für das Twitter-Projekt @9Nov38. Einen zweiten Preis erhält Lena Niethammer (24) aus Berlin für ihre Reportage „Innocents Dilemma“.

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„Mit dem dpa news talent zeichnen wir nun zum dritten Mal herausragende junge Kolleginnen und Kollegen aus, auf die wir die Medien in Deutschland aufmerksam machen wollen“, erklärt dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. „Die in diesem Jahr preisgekrönten Arbeiten dokumentieren die große Bandbreite multimedialer Ausdrucksformen, in denen sich der Nachwuchs erfolgreich ausprobiert. Zugleich beweisen unsere Preisträger, dass wir voller Zuversicht auf die Zukunft unserer Branche schauen können.“

Fritz Schumann studiert Fotojournalismus in Hannover und hat sein Multimediaprojekt „Im Tal der Puppen“  im April 2014 im Schweizer Online-Magazin „Asienspiegel“ veröffentlicht. In dem Beitrag geht es um die 64-Jährige Ayano Tsukimi, die rund um ein Dorf in Japan selbstgefertigte lebensgroße Puppen ausstellt, die an frühere Bewohner der Gegend erinnern (zu finden unter http://dpaq.de/QiCHC).

Charlotte Jahnz und Christian Gieseke haben sich für ihr Projekt @9Nov38 intensiv mit den Pogromen gegen jüdische Mitbürger am 9. November 1938 befasst. Sehr detailreich haben sie - gemeinsam mit drei weiteren Beteiligten – auf den Tag genau 75 Jahre danach auf Twitter sowie in einem begleitenden Blog nacherzählt, wie die Gewaltausbrüche der Nationalsozialisten viele Städte in Deutschland erfassten. Charlotte Jahnz, die in Bonn Geschichte studiert, war für die dazu notwendigen Recherchen im Rheinland und Sauerland verantwortlich. Christian Gieseke, Geschichtsstudent in Jena, steuerte die Inhalte zu den Pogromen in Sachsen und Thüringen bei (zu finden unter www.9nov38.de) .

Lena Niethammer ist freie Journalistin in Berlin, ihren Text „Innocents Dilemma“ hat das Schweizer Magazin „Reportagen“ im April 2014 veröffentlicht. Sie beschrieb in dem ausführlichen Lesestück, wie sich zwei Freunde in Ruanda wieder ausgesöhnt haben, nachdem der eine versucht hatte, den anderen während des Völkermordes in Ruanda im Jahr 1994 umzubringen (zu finden unter http://dpaq.de/tpxw1).

Um die Auszeichnung dpa news talent 2014 bewerben konnten sich Journalistinnen und Journalisten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die noch nicht fest angestellt sind. Die ersten Preisträger erhalten jeweils ein Auslandsstipendium mit einem Preisgeld von 1000 Euro und einer Hospitanz in einem dpa-Korrespondentenbüro inklusive Unterkunft und Reisekosten. Der zweite Preis ist mit einem dpa-Stipendium im Inland inklusive Unterkunft und Reisekosten sowie 500 Euro Preisgeld dotiert.

Nach einer Vorauswahl durch die Volontärinnen und Volontäre der dpa wurden die eingereichten Beiträge von einer fünfköpfigen Schlussjury bewertet. Zu dieser gehörten Brigitte Fehrle (Chefredakteurin „Berliner Zeitung“), Prof. Rolf Nobel (Lehrstuhl für Fotojournalismus, Hochschule Hannover), Jochen Wegner (Chefredakteur „Zeit Online“), dpa-Chefredakteur Sven Gösmann und Teresa Fischer als Vertreterin der dpa-Volontäre.

Ihre Auszeichnungen erhielten die Preisträger am 6. November 2014 während der Auftaktveranstaltung der Jugendmedientage 2014 in Frankfurt/Main (www.jugendmedientage.de).

Mehr über den dpa-news-talent-Wettbewerb unter dpaq.de/newstalent, www.facebook.com/dpanewstalent und bei Twitter unter @dpa_newstalent

 

dpa news talent 2013 dpa news talent 2013

Die Sieger des Nachwuchsjournalisten-Wettbewerbs dpa news talent 2013 stehen fest. Den ersten Preis erhält Chris Grodotzki (24) aus Hannover für seine Multimedia-Reportage "Stadt der Gesichtslosen: Die Illegalen von Calais". Zweite Preise vergibt die Nachrichtenagentur dpa an Gregor Fischer (24) aus Berlin für eine Fotoreportage über die Schattenseiten der Lederproduktion in Indien sowie an Christian Werner (25) aus Nordstemmen (Niedersachsen) für eine multimediale Arbeit über die Folgen des Uranmunition-Einsatzes im Irak. Geehrt wurden die Preisträger am 24. Oktober 2013 während der Auftaktveranstaltung zu den Jugendmedientagen 2013 in Berlin, die von der dpa unterstützt wurden.

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Chris Grodotzkis Text-, Audio- und Fotoreportage (http://dpaq.de/vcVpl sowie http://vimeo.com/39134950) über illegale Flüchtlinge an der nordfranzösischen Ärmelkanalküste ist im März 2012 von der Wochenzeitung "der Freitag" publiziert worden. "Chris Grodotzki ist seinen Protagonisten, den gestrandeten Flüchtlingen in Calais, auf beeindruckende Weise nahe gekommen. Und er versteht es, seine Geschichte auf angemessene, zurückhaltende Weise multimedial zu erzählen", begründet Jochen Wegner, Chefredakteur von "Zeit Online" und Mitglied der dpa-news-talent-Jury, die Preisvergabe.

Gregor Fischer hat seine Schwarzweiß-Fotoreportage "Leather City of the World" (http://dpaq.de/KjtnC) im Januar 2013 im Onlinemagazin emerge veröffentlicht. Sie zeigt das Leben von Menschen, die in Kanpur/Indien in der Lederherstellung arbeiten. "Die Jury war sehr beeindruckt davon, wie es Fischer gelungen ist, Form und Inhalt in herausragender Weise zu vereinen", erklärt Prof. Rolf Nobel, Lehrstuhlinhaber für Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover und Mitglied der Jury. "Die Fotos zeugen von einer großen Gestaltungskompetenz, nehmen den Beschreibungen der umweltverschmutzenden und gesundheitsschädlichen Lederproduktion aber nichts von ihrer Deutlichkeit. Gregor Fischer zeigt zudem die ärmlichen Lebensbedingungen der Lederarbeiter und ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Mit seinen Bildern ist ihm eine eindrucksvolle Sozialreportage gelungen."

Christian Werners Reportage "Die Spur der toten Kinder" (http://dpaq.de/4Uwo0) wurde im Dezember 2012 als Multimedia-Special im Tablet-Angebot des "Spiegel" veröffentlicht. "Sie zeigt auf beeindruckende Weise, was es heißt, ein besessener Journalist zu sein", sagt Jurymitglied Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der "Berliner Zeitung". "Christian Werner hatte von den erhöhten Zahlen von Krebsfällen im Irak seit Beginn der Golfkriege gehört und war auf eigene Faust, mit eigenem Geld losgefahren, um aufzudecken. Zurückgekommen ist er mit Fotos und Videos, die gleichermaßen berühren und entsetzen - und bewusst in Schwarzweiß gehalten sind. Das Elend der Kinder von Basra und Falludscha wäre in Farbe womöglich kaum zu ertragen. 'Der Spiegel' hat die Arbeit von Christian Werner ernst genommen und mit ihm gemeinsam verifiziert. Am Ende steht eine Multimediareportage, die aufklärt, ohne zu viel zu behaupten, die aufrüttelt, ohne agitatorisch zu sein."

Neben Brigitte Fehrle, Prof. Rolf Nobel und Jochen Wegner gehörten auch Wolfgang Büchner (Chefredakteur "Der Spiegel", damals Chefredakteur der dpa) sowie Söhnke Callsen als Vertreter der dpa-Volontäre zur Schlussjury. Hauptpreis ist ein finanziertes, mehrwöchiges Praktikum in einem dpa-Auslandsbüro. Um den Preis bewerben konnten sich 18- bis 28-Jährige mit Beiträgen, die zwischen dem 1. Januar 2012 und 30. April 2013 in einem professionellen journalistischen Medium in deutscher Sprache veröffentlicht worden sind. Feste und freie Mitarbeiter der dpa durften sich nicht am Wettbewerb beteiligen.

Mehr über den dpa-news-talent-Wettbewerb unter http://dpaq.de/newstalent, http://www.facebook.com/dpanewstalent und bei Twitter unter @dpa_newstalent.

dpa news talent 2012 dpa news talent 2012

Die Siegerin des Nachwuchsjournalisten-Wettbewerbs dpa news talent 2012 ist Annika Bunse (29), freie Journalistin aus Berlin. Sie erhält den ersten Preis für das Multimediaprojekt "DDR-Flüsterwitze - Protest hinter vorgehaltener Hand". Erarbeitet hat sie es im Jahr 2011 zusammen mit dem Redakteur Julius Tröger für die "Berliner Morgenpost". Zweite Preise gehen an Robert Gast (28) aus Heuchelheim (Hessen) für einen Text über das Knoten-Knüpfen sowie an Claas Relotius (26) aus Hamburg für eine Reportage über Blutrache in Albanien. Ausgezeichnet werden die Gewinner des erstmals ausgeschriebenen Preises während einer Konferenz, zu der sich Mitte Oktober zahlreiche Chefredakteure von Kunden der Nachrichtenagentur dpa in Berlin treffen.

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Das Flüsterwitz-Feature (fluesterwitze.apps.morgenpost.de/fluesterwitze.html) von Annika Bunse besteht unter anderem aus Videointerviews mit Zeitzeugen, einer Karte und einem Lexikon. Es zeigt interaktiv, was es mit den in der DDR nur im Verborgenen erzählten Witzen auf sich hatte und trägt auf humorvolle Art zur Aufarbeitung dieses Abschnitts der deutschen Geschichte bei. "Die einzelnen Elemente funktionieren unabhängig voneinander und einander ergänzend und erlauben damit einen beliebig tiefen Blick in die Thematik. Das Stück ist ein hervorragendes Beispiel der Verbindung multimedialer Techniken und traditioneller journalistischer Tugenden", erklärt Verena Schmitt-Roschmann, Ressortleiterin Politik bei der Wochenzeitung "der Freitag" in Berlin und Mitglied der dpa-news-talent-Jury.

Robert Gast wird ausgezeichnet für den Beitrag "Die Not der Knoten", veröffentlicht am 6. März 2011 in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/knotenkunde-die-not-der-knoten-1608306.html). In seiner Hommage an ein Kulturgut, das in Vergessenheit zu geraten droht, befasst er sich mit der Kunst des Knüpfens von Knoten, die immer weniger Menschen beherrschen. Claas Relotius bekommt den dpa-news-talent-Preis für seine Reportage "Eine tödliche Tradition", die im März 2012 in "Cicero" erschienen ist (www.cicero.de/comment/20460). Sie zeigt die Tragik und Hoffnungslosigkeit vieler Jugendlicher, die im Norden Albaniens zu Hause wie eingesperrt leben, um nicht zu Opfern von Blutrache zu werden - einer Tradition zur vermeintlichen Wiederherstellung der Familienehre, die in diesem Teil Europas weiterhin existiert.

"Es gab viele starke Einsendungen", sagt Wolfgang Büchner, Chefredakteur der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH. "Der Wettbewerb hat zweierlei gezeigt. Erstens: Es gibt so viele kluge und kreative junge Köpfe, dass wir uns um die Zukunft des Journalismus keine Sorgen machen müssen. Und zweitens: Erstklassigen, wertvollen Journalismus gibt es nicht nur auf Papier. Mit dem Wettbewerb dpa news talent wollen wir auch künftig dazu beitragen, dass herausragende journalistische Talente erkannt und gefördert werden." Hauptpreis ist ein mehrwöchiges Praktikum in einem dpa-Büro im Ausland.

Kontakt

dpa news talent

Susanne Goldstein

Markgrafenstraße 20
10969 Berlin

Tel.:  +49 30 2852 31321
Fax.: +49 30 2852 31280
E-Mail: newstalent[at]dpa.com

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